Über mich

„Meine Mama malt immer nur so Krickelkrackel und wartet, dass was Gutes draus wird.“

– Paul, 4 Jahre, hat seine Mutter durchschaut

Meine Kunst

Ganz kurz vorweg: so eine bin ich nicht. Wenn du eine super deepe, melancholische und gesellschaftskritische Künstlerin erwartest, kannst du hier aufhören zu lesen. Meine Arbeiten sollen keine Fragen aufwerfen oder beantworten, sie haben keine Pflicht, zu begeistern, zu erschüttern oder zu inspirieren. Meine Kunst existiert in erster Linie für mich selbst. Sie ist Ausdruck meiner inneren Welt, meiner Gedanken und Gefühle, und in diesem Sinne ist sie erstmal zweckfrei. Es ist für mich nicht wichtig, ob meine Arbeiten den gängigen Trends folgen oder einen breiten Geschmack bedienen.

Wenn jemand meine Begeisterung für ein Werk teilt oder sich in irgendeiner Form davon angesprochen fühlt, ist das eine schöne Ergänzung zu meiner eigenen Erfahrung, aber es ist nicht das Ziel meiner Kunst. Ich male keine gefälligen Bilder, die nur darauf abzielen, gut anzukommen oder einer Erwartungshaltung zu entsprechen. Stattdessen sind es die Themen, die mich persönlich und alltäglich beschäftigen, die sich in meinen Werken widerspiegeln – sei es Tierschutz oder Mutterschaft. Diese Themen sind integraler Bestandteil meiner Kunst, weil sie Teil meines Lebens sind und damit unweigerlich ihren Weg auf die Leinwand finden.

Meine Mission ist also keine gesellschaftliche oder künstlerische im traditionellen Sinne, sondern eine individuelle. Es geht darum, authentisch zu bleiben und das zu schaffen, was mich selbst berührt und bewegt. Ich stelle keine Ansprüche an meine Kunst, außer dass sie für mich ehrlich ist. In dieser Ehrlichkeit liegt meine einzige Verpflichtung als Künstlerin, und wenn andere Menschen darin etwas für sich finden, dann ist das ein willkommener Bonus, aber nicht die treibende Kraft hinter meinem Schaffen.

Preise und Auszeichnungen

Was die Wenigsten wissen: ich bin ja sogar preisgekrönte Künstlerin sozusagen. Mit etwa 8 Jahren habe ich bei einem rennomierten Malwettbwerb gewonnen. Ein dreistöckiges, vollmöbliertes Barbiehaus war mein Gewinn. Das war der mit Abstand glücklichste Tag meines Lebens. Beweisbilder findet ihr in meinem Instagram-Profil. Das war’s dann bis heute mit den Kunstpreisen.

Sophie hat immer viele Fragen…“

…hieß es damals in meinem Grundschulzeugnis. Das ist bis heute so. Das hat mich nach der Schule zum Journalismus geführt und auch wieder fort von Ebendiesem. Ich möchte für immer viele Fragen haben und stellen. Fragen halten wach, machen klüger und verbinden.